Die Agentur für Wirtschaft im französischen
Departement Essone (AEE, Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Essonne) beschäftigt sich
seit einigen Jahren mit den Auswirkungen der Globalisierung und der Entwicklung
der Produktionssysteme in Essone und darüber hinaus in der gesamten Region Ile
de France. So hat das von Suzanne Berger vom Massachusetts Institute of
Technology geführte Team im Frühjahr 2005 rund dreißig Interviews mit
Unternehmen der Ile de France geführt.
Die Konferenz am 23. Februar 2006 stellt gewissermaßen einen Markstein dar im Hinblick auf die Überlegungen über die Politiken der öffentlichen Hand, die sowohl auf Departementsebene wie auch auf der Ebene der Regionen umgesetzt werden können, um die Verankerung wirtschaftlicher Aktivitäten zu stärken. Ziel ist ein besseres Verständnis dafür, wie die Maßnahmen der öffentlichen Hand den neuen Realitäten der heutigen Wirtschaft angepasst werden können.
Die Konferenz hatte drei Schwerpunktthemen: S. Berger zeigte die Anpassungsstrategien der Unternehmen hinsichtlich der Globalisierung auf, D. Breznitz (Georgia Institute of Technology) berichtete über die wichtigsten Ergebnisse der Umfragen von März 2005. Und P. Veltz (Ecole des Ponts) legte schließlich dar, welche Rolle die Kompetenzzentren in Bezug auf das notwendige Umdenken der öffentlichen Hand spielen können.